Überweiser
Überweisung und Rücküberweisung
In der allgemeinzahnärztlichen Praxis ist es nicht einfach in allen
Fachbereichen auf der Höhe des aktuellen Wissens zu sein. Umso wichtiger
ist es dann, sich auf seine Stärken zu besinnen und die Bereiche, die
einem weniger liegen entsprechende Spezialisten anzuvertrauen.

Als kieferorthopädische Fachpraxis bieten wir Ihnen die Zusammenarbeit
in allen Bereichen der Kieferorthopädie an. Sei es die Behandlung von
Erwachsenen und Kindern oder komplexere Bereiche wie die ästhetische oder
präprothetische Kieferorthopädie.
Darüber hinaus haben wir ein funktionsfähiges Netzwerk im Bereich
der Funktionsdiagnostik und -therapie sowie der Behandlung von Schnarchen
und Schlafapnoe geschaffen, von dem auch Ihre Patienten profitieren können.
Die Behandlungen Ihrer Patienten erfolgen strikt nach Ihrem
Überweisungsauftrag mit garantierter Rücküberweisung nach erfolgreichem Abschluss.
Funktionsuntersuchung
und -therapie
Muss nun behandelt werden oder nicht? Eine Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Ahlers und Prof. Dr.
Jakstat hat einen einfach umsetzbaren Screening-Test entwickelt und in einer
großen klinischen Studie erfolgreich validiert: den
„CMD-Kurzbefund“ auch
bekannt als
„CMDcheck“.
Den Kurzbefund können Sie sich
hier anschauen oder als kostenlose
Software
CMDcheck inkl. kurzem Video-Lernprogramm herunterladen und problemlos in Ihren
Praxisalltag einbinden.

Durch das
automatisch generierte Ergebnis des CMD-Kurzbefundes bzw. des CMDcheck
können Sie schnelle und einfach feststellen, ob Ihr Patient eine Funktionsdiagnostik
und ggf. -therapie benötigt:
- Bei negativem Ergebnis können
Sie davon ausgehen, dass derzeit in der Regel keine behandlungs-bedürftige
Funktionsstörung vorliegt.
Zugleich haben Sie dies hiermit rechtssicher dokumentiert.
- Bei positivem Ergebnis
hingegen können Sie uns den Patienten
gern überweisen; wir werden dann eine weiterführende Funktionsdiagnostik
durchführen und weitere ggf. interdisziplinäre Therapieschritte
einleiten. Je nach Ihrem Überweisungsauftrag.
Allgemeine Kieferorthopädie
Muss nun behandelt werden oder nicht? Der
Engländer Kirschen veröffentlichte
1998 im British Dental Journal einen sehr hilfreichen Artikel mit dem Titel “Orthodontic
clinical screening in under a minute“. Die wichtigsten Fragen möchte
ich Ihnen hier als Checkliste an die Hand geben.

Fehlen Zähne?
Werden Zähne im Durchbruch behindert?
Liegt ein Kreuzbiss vor?
Besteht eine sagittale Frontzahnstufe von >6mm?
Stehen einzelne Zähne mehr als 3mm ausserhalb des Zahnbogens?
Kreuzbisse
sollten entsprechend der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie
(DGKFO) so früh wie möglich (schon
im Milchgebiss!) behandelt werden.
Ansonsten sollten sich Patienten ab dem
6.Lebensjahr zu einer ersten Kontrolle beim Kieferorthopöden vorstellen
Natürlich
gibt es Erwachsene und Kinder die auch mit weniger ausgeprägten
Zahnfehlstellungen eine Korrektur wünschen. Auch in diesem Fall sind
wir gerne für Sie da. Je nach Ihrem
Überweisungsauftrag.
Präprothetische Kieferorthopädie
Die präprothetische Kieferorthopädie gehört zu den anspruchsvollsten
Aufgaben moderner interdisziplinärer Behandlungskonzepte. Und gerade
deshalb ist dies einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte. Oft können
signifikante Verbesserungen der Ausgangspositionen in nur kurzer Zeit erreicht
werden. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, komplexe Behandlungen
gemeinschaftlich zu planen. Ebenso aber auch, um bestimmte von Ihnen gewünschte
kieferorthopädische Therapieabschnitte durchzuführen. Je nach Ihrem
Überweisungsauftrag.
Um Ihnen ein noch besseres Ergebnis zu ermöglichen!

Beispiele präprothetischer Kieferorthopädie:
- Aufrichtung gekippter Molaren
- Strategische Verteilung von Pfeilerzähnen
- Forcierte Extrusion frakturierter
Zähne
- Forcierte Extrusion von Zähnen mit subgingivalen Läsionen
- Intrusion
parodontalbedingt elongierter Zähne
- Lückenöffnung zur Vorbereitung
vor Implantatinsertion
- Distalisation Endständiger Zähne zur Abstützung
der Okklusion
- Auflösung von Engständen zur Verbesserung der Hygienefähigkeit
Schnarcher-Schienen
Für leichte und mittelschwere Fälle bieten wir Protrusionsgeräte
(zur Unterkiefervorverlagerung) an. Es sind herausnehmbare Geräte,
die nachts im Mund getragen werden. Mit diesen wird der Unterkiefer 5-8mm
nach vorne verschoben, wodurch gleichzeitig auch die Zunge verlagert wird.
Durch die Verlagerung wird eine Erweiterung des Rachenraumes bewirkt, so
dass es nicht mehr zur Verlegung der Atemwege kommt. Desweiteren hilft
die Schiene dabei das erschlaffte Gewebe im Rachenraum zu straffen. Dies
verhindert das „Flattern“ der Rachenwände und unterdrückt
dadurch das typische Schnarchgeräusch.
Der Behandlung geht eine gründliche schlafmedizinische Untersuchung
bei einem entsprechenden Facharzt voraus.
Gerne leiten wir für Sie die entsprechenden diagnostischen und therapeutischen
Massnahmen ein. Je nach Ihrem
Überweisungsauftrag.
Unser
Überweisungsformular als PDF-Datei
Falls Sie über keinen Acrobat®-Reader verfügen,
können Sie sich diesen hier kostenlos herunterladen: